NATURHEILKUNDE


Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. (Hippokrates von Kos)

WISSENSWERTES

Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Naturheilverfahren, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung auf unterschiedliche Weise anregen sollen.

Durch einen ganzheitlichen Ansatz wird versucht, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Herstellen veränderter Bedingungen im Leben des Patienten und die Anregung verschiedenster Prozesse im Menschen selbst mit unterschiedlichen naturheilkundlichen Mitteln oder Methoden, soll eine Gesundung des Organismus aus sich selbst heraus möglich machen. Die Anleitung und Förderung zur Übernahme von Eigenverantwortung durch den Patienten ist ein weiterer Baustein einer naturheilkundlichen Behandlung.

Die so genannte Komplementärmedizin kann als ergänzendes Verfahren zur Schulmedizin genutzt werden und diese unterstützen. In manchen Fällen ist die Naturheilkunde mit ihren vielseitigen Verfahren sogar eine gute Alternative.

Herbst & Winter: Zeit der Infekte

Ab Herbst steigt oft das Infektionsrisiko und wir werden bis hin zum Frühjahr öfter krank. Grippale Infekte, der klassische Schnupfen (Rhinitis), die Grippe und andere Krankheiten werden häufig durch Viren ausgelöst. Antibiotika sind in solchem Fall machtlos, da sie nur gegen Bakterien eingesetzt werden können.

Unser Körper hält im Normalfall allerdings ein gutes System zur Abwehr dieser Viren bereit. Die erste Barriere besteht zum Beispiel aus unserer Haut, der Magensäure und der Darmflora. Die zelluläre Abwehr bildet eine zweite Barriere mit ihren Fresszellen, Killerzellen, Gedächtniszellen und Enzymen. Die dritte Barriere ist dann die so genannte humorale Abwehr. Dazu gehören beispielsweise Antikörper die unser Körper passend für den jeweiligen Erreger produziert, so dass dieser unschädlich gemacht werden kann. Diese drei ineinandergreifenden Barrieren bilden eine Abwehrkette und vereinfacht gesagt: unser Immunsystem.

Zusätzlich kann unser Körper uns aber noch durch weitere nützliche Reaktionen schützen. Durch die Temperaturrerhöhung bei Fieber zum Beispiel werden Krankheitserreger zerstört. Unsere Immunantwort auf den Erreger wird also effizienter. Der griechische Arzt Parmenides schrieb schon vor 2.500 Jahren: „Gib mir ein Mittel, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit“. Auch für Paracelsus war das Fieber eine reinigende Kraft, um den Körper von Krankheiten zu befreien. Fieber an sich ist beim „normalgesunden Menschen“ also nicht immer ein Symptom, dass es zu lindern gilt, sondern eine normale und gesunde Abwehrreaktion des Körpers. Es hilft ihm im Kampf gegen Erreger.

Durch unseren Alltag und unsere Lebensweise kann unser Immunsystem geschwächt sein. Mangelnde Vitaminzufuhr oder ungünstige Ernährung, die zu einem Ungleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) führt können eine Rolle spielen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum oder Medikamente wie Antibiotika und Cortison können eine Dybakterie im Darm zur Folge haben. Stress, Ärger und Ängste in unserem Leben tun oft ihr Übriges und schwächen unser Immunsystem ebenfalls.

Doch in der Naturheilkunde gibt es verschiedene Möglichkeiten das Immunsystem zu unterstützen, um für Erreger besser gewappnet zu sein. Auch während bestehender Infekte kann die Naturheilkunde eingesetzt werden und unterstützend wirken.

Behandlungsablauf

Ganzheitliche Ansätze aus der Naturheilkunde bieten unterschiedliche Möglichkeiten den eigenen Körper zu unterstützen. Bei einer bestehenden Dysbiose kann eine Darmsanierung positive Auswirkungen haben. Das Immunsystem kann mit Kräutern und Homöopathie unterstützt werden gegen grassierende Erreger vorzugehen. Wohltuende Massagen können entspannen und eine wohltuende Balance herstellen. Näheres erfahren sie gern bei einer persönlichen Beratung. Melden Sie sich gern telefonisch, so können wir auch Fragen dazu gern im Vorfeld besprechen.